Physik im Advent ist ein Adventskalender der besonderen Art – ein physikalischer Adventskalender!

Jungforscherinnen, Jungforscher und alle, die Spaß daran haben, können in der Adventzeit 24 kleine einfache Experimente und physikalische Rätsel lösen und die Freude am Selber-Experimentieren entdecken.

Vom 1. bis zum 24. Dezember wird jeden Tag ein Experiment als Video zum Nachmachen vorgestellt. Auf der Webseite können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die in dem Experiment aufgeworfenen physikalischen Fragen beantworten und die Auflösung dieser ebenfalls als Video ansehen. Neben dem Spaß am Experimentieren kann man auch viele tolle Preise gewinnen, allerdings nur Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10, Klassenverbände oder auch ganze Schulen. Jüngere oder ältere Schülerinnen und Schüler, Eltern, Studierende, Lehrkräfte sowie alle Physikinteressierte sind auch herzlich eingeladen, mitzumachen, können aber keine Preise gewinnen.

Weitere Informationen unter: www.physik-im-advent.de 
 

MINT gegen Langeweile

Keine Schule und trotzdem oder deshalb Appetit auf MINT? Wir versuchen, Dir Websites zu zeigen, über die Du deinen Hunger stillen kannst. Diese Liste wird hoffentlich, auch mit Deiner Hilfe, weiter wachsen.

Wenn Du eine interessante MINT-Mitmach-Seite kennst: Schicke uns bitte den Link an zukunftspiloten@vdi.de . Beschreibe in zwei bis drei Sätzen für alle VDI-Zukunftspilotinnen und -piloten, warum Du diese Seite empfiehlst.

Der YouTube-Kanal Breaking Lab und die Dr. Hans Riegel Stiftung starten eine digitale Bildungsoffensive. Die Inhalte des MINT-Livestream orientieren sich am Lehrplan Physik der Oberstufe. Es wird aber auch für jüngere Schüler*innen möglich sein, dem Livestream zu folgen. Die Experimente sind so gewählt, dass sie leicht verständlich und gleichzeitig eindrucksvoll sind. Die Universität zu Köln richtet zudem eine von Studierenden betreute Online-Hotline ein, bei der die Schüler*innen Fragen stellen können. Die Videos werden nach dem Livestream online zur Verfügung gestellt, so dass eine Nutzung jederzeit möglich ist.

http://www.mint-livestream.de/

Genug gefaulenzt! Es wird Zeit, endlich mal wieder etwas Neues zu entdecken. Zum Glück brauchst du dazu nicht immer ein analoges Klassenzimmer – auch digital lässt es sich ziemlich gut lernen. Überall begegnen dir interessante Tools und spektakuläre Phänomene, die durch Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erklärbar werden. Unter #MINTMAGIE auf Instagram bist auch du mit deinem #MINTMAGIE-Moment dabei!

http://www.mintmagie.de/

Im phaeno trefft Ihr auf vielfältige Phänomene, die Euch in Erstaunen versetzen und Euch Rätsel aufgeben – auch digital. Und ganz aktuell bereiten die Physikanten, die aus vielen Fernsehauftritten und Live-Shows (auch im phaeno) bekannt sind, acht große Experimente als Videos für das phaeno vor.

www.phaeno.de

Die Physikanten & Co. sind ein Team aus Naturwissenschaftlern, Schauspielern und Moderatoren. Mit ihrer spektakulären Physik-Show und Wissenschaftsshow haben sie bereits mehr als 750.000 Zuschauer begeistert. Es ist auf jeden Fall für Euch was dabei. Klickt unbedingt rein!

http://www.physikanten.de

Wie könnt Ihr euch weiterhin über MINT-Wissen informieren? Und zwar digital? Die Initiative Wir bleiben schlau des BMBF (Bundesministeriums für Bildung und Forschung) unterstützt Euch mit ausgewählten Angeboten online. Damit zeigt das BMBF was digital heute bereits alles möglich ist – und wieviel Spaß es dabei auch machen kann zu tüfteln, zu experimentieren und zu programmieren, auch ohne Schule.

https://www.bildung-forschung.digital/de/alle-mint-angebote-eltern-und-lehrer-aufgepasst-2916.html

Ein Tipp für Mathe-Freaks: Regelmäßig entstehen im Mathze kleine Knobelaufgaben zu aktuellen Anlässen oder anderen interessanten Themen. Alternative Online-Angebote sind in Planung. Einfach immer mal wieder reinschauen!

http://www.mathze.com/top/17877/knobelarchiv.html

Wissen was in Zukunft zählt. Im youtube-Kanal der Deutschen Telekom Stiftung findet Ihr spannende Videos zu unterschiedlichsten Themen in unterschiedlichen Formaten.

https://www.youtube.com/c/telekomstiftung

APP-CAMPS wurde gestartet, um Euch die Chancen des Digitalen Zeitalters aufzuzeigen. Wer ein gutes Verständnis von Technologie hat und Anwendungen nicht nur nutzt, sondern auch versteht, wie diese entstehen, ist bestens für die digitale Zukunft gewappnet.

https://appcamps.de/unterrichtsmaterial/

Python ist nicht nur eine Schlange, sondern auch eine superspannende Programmiersprache. Diese Website des Centre for Education in MATHEMATICS and COMPUTING ist eine Einführung in die Computer-Programmierung. Als Programmierer kannst du Prozesse automatisieren, Kunst und Musik machen, Umfragen interpretieren und analysieren, eigene Webseiten erstellen, Spiele entwickeln, Menschen verbinden und vieles mehr.

https://cscircles.cemc.uwaterloo.ca/de/

Die Zukunft braucht starke Persönlichkeiten

Plane deine Zukunft mit dem VDI

Du willst Neues ausprobieren? Du willst die Welt durch Deine Ideen ein Stück besser machen? Dann bist Du bei den VDI-ZUKUNFTSPILOTEN genau richtig. Gemeinsam denken wir die Welt weiter.

Technik bietet Lösungen für viele Probleme unserer Gesellschaft: man muss sie nur finden – und statt immer nur zu reden, probieren wir Neues lieber aus. Dafür bietet der Club eine Vielzahl von Aktivitäten – lokal und bundesweit, offline und online. Für einen Mitgliedsbeitrag von 24 EUR jährlich. Probier’s aus!

JETZT ZUKUNFTSPILOT WERDEN

Das sind die VDI-Zukunftspiloten

Seit jeher sind Ingenieurinnen und Ingenieure Inbegriff für die Entwicklung moderner Technologien. Immer, wenn neue Dinge entwickelt werden, sind sie im Spiel. Dieses umfangreiche Know-How macht Ingenieurinnen und Ingenieure zu Allroundern in ihrem Beruf.

Gefragt sind im 21. Jahrhundert die Menschen, die in neuen technischen Bereichen arbeiten, die häufig noch vor wenigen Jahren unvorstellbar erschienen.
 

JETZT ZUKUNFTSPILOT WERDEN

Berufe, die die Welt verbessern

Ingenieur*innen

Formale Studienvoraussetzung

Formale Studienvoraussetzung für das Ingenieurstudium sind die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife sowie häufig ein Praktikum, das vor oder während des Studiums absolviert werden muss. Es gibt aber je nach Bundesland auch Wege zum Studium ohne das Zeugnis der Hochschulreife.

Abitur

Die Allgemeine Hochschulreife eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule befähigt zu einem Studium aller Fachrichtungen an deutschen Hochschulen. Wer eine Fachgebundene Hochschulreife beispielsweise eines Wirtschaftsgymnasiums besitzt, kann sich an Fachhochschulen für alle Fächer oder an einer Uni für die entsprechenden Fächer einschreiben. Zu beachten ist allerdings, dass manche fachgebundene Zulassungsberechtigungen nur in bestimmten Bundesländern anerkannt werden.

Fachhochschulreife

Mit der Fachhochschulreife einer Fachoberschule kann man an Fachhochschulen (FH) ein Studium aufnehmen, aber nicht an Technischen Hochschulen (TH) und Universitäten. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, über die FH nach Abschluss zur Universität zu wechseln. In der Regel berechtigt ein Fachhochschulabschluss zu einem Bachelor/Master-Studium an einer Universität.

Sonderregelungen

Manche Bundesländer ermöglichen Berufserfahrenen mit abgeschlossener Berufsausbildung inkl. Meisterprüfung, unter bestimmten Bedingungen auch ohne Hochschulreife ein Studium aufzunehmen. Hierfür gibt es verschiedene Sonderregelungen und -Genehmigungen. Informationen erteilen die Kultus- oder Wissenschaftsministerien der Länder und die Beratungsstellen der Hochschulen und der Arbeitsämter.

Praktikum

Zum Ingenieurstudium zählt in den meisten Fällen ein Berufspraktikum, das je nach Hochschule zum Teil entweder vor Studienbeginn und/oder während des Studiums absolviert werden muss. Was, wann, wo und wie lange, darüber macht man sich unter dem Stichwort Praktikantenrichtlinien am besten direkt an der entsprechenden Hochschule, den Beratungsstellen oder im Internet schlau.

Soft Skills

Mehr und mehr sind auch Eigenschaften gefragt, die unter dem englischen Ausdruck Soft Skills zusammengefasst sind. Hierzu gehören zum Beispiel Mobilität, Auslandserfahrung, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Automatisierung und effiziente Energiewandlung

Effizienzsteigerung: Immer schon war alles technische Bemühen um Automatisierung von Verfahrensabläufen auf dieses Ziel ausgerichtet.

Geradezu legendär sind die Erfolge, die der amerikanische Automobilpionier Henry Ford zu Anfang des letzten Jahrhunderts mit der Einführung des Fließbandes in der Montage erzielte. Seine ersten Automobile, die 1904 eine umgebaute Waggonfabrik in Detroit verließen, ähnelten einer Pferdekutsche mit Motor. Dieses Modell, genannt Tin Lizzy, ließ er über knapp zwei Jahrzehnte hinweg annähernd unverändert bauen. Das Auto war auch deshalb so erfolgreich, weil es im Laufe der Jahre nicht teurer sondern ständig billiger wurde: Kostete die Tin Lizzy 1912 noch rund 600 Dollar, so schmolz ihr Preis bis 1916 dank akribischer Anstrengungen Fords zur Automatisierung auf nur 320 Dollar.

Und weil ihr Nutzen so handfest ist, wird Automatisierung seither in der Technik groß geschrieben. Produktionsverfahren werden automatisiert, chemische Prozesse und Abläufe ebenso. Aber es geht dabei nicht nur um Kosteneinsparung – die heute von industriell gefertigten Produkten geforderte Qualität ließe sich ohne umfassende Automatisierung gar nicht realisieren: Ein Mikroprozessor kann in Handarbeit nicht hergestellt werden, ebenso wenig zum Beispiel ein Biochip, wenn er das Labor endlich verlassen und auf dem Markt konkurrenzfähig sein will. Allerdings ist dies eine große Herausforderung für die Ingenieure, denn automatisierte Anlagen für solche neuen Verfahren und Prozesse müssen individuell realisiert werden. Automatisierungsqualität gibt es nicht von der Stange zu kaufen.

Effizienzsteigerung ist immer auch das Ziel, Techniken der Energiewandlung und rationellen Ressourcennutzung zu verbessern. Ob es um die Verbesserung der Verbrennungsprozesse in Kohlekraftwerken geht, um die Entwicklung alternativer Antriebe für das Auto oder die Suche nach wirtschaftlichen Nutzungstechniken der erneuerbaren Energien: Ohne Automatisierung und Rationalisierung wäre das Leitbild aller Technologieentwicklung, nämlich Nachhaltigkeit zu erlangen, nicht zu erreichen.

Computersimulationen können helfen, dieses Ziel zu erreichen, denn im virtuellen Raum lassen sich zahlreiche Varianten einer Neuentwicklung – sei es ein Brennstoffzellenfahrzeug oder eine ganze Fabrikanlage – zu vergleichsweise geringen Kosten durchspielen, ohne dass Materie bewegt oder verbraucht werden müsste.

Und auch solche Bereiche unseres Lebens, von denen wir glauben, dass sie der Automatisierung und Rationalisierung verborgen bleiben werden - etwa die Arbeiten und Abläufe im privaten Haushalt - schicken sich an, von Robotern, sogenannten Service-Robotern erobert zu werden. Technischen Geschöpfen, die uns verblüffend ähnlich sehen.

Biotechnologie

Welche Aufgaben hat ein Ingenieur/eine Ingenieurin in der Biotechnologie?

Auf dem Gebiet der "grünen Biotechnologie" wird an einer Verbesserung der Widerstandskraft von Nutzpflanzen gegen Schädlinge und Krankheiten als auch einer Optimierung von Lebens- und Futtermitteln hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und ihres Nährstoffgehalts gearbeitet. Die Anwendung in industriellen Produktionsprozessen und der Umwelttechnik, wie z.B. der Einsatz biotechnologischer Verfahren zur Reinigung von Gewässern und Böden, zählen zur "grauen Biotechnologie". Die "rote Biotechnologie" befasst sich vornehmlich mit der Entwicklung von Arzneimitteln und Impfstoffen, die eine komplexe Prozess- und Steuerungstechnik erfordern.

Der Ingenieur, die Ingenieurin in der Biotechnologie muss die Fähigkeit besitzen, die Erkenntnisse der anderen Bereiche zu verstehen und fachübergreifend anzuwenden und Erfahrungen aus Technik, Biologie, Chemie und Physik zu nutzen. Wichtige Einsatzgebiete und Aufgaben finden sich in der Steril-, Mess- und Steuerungstechnik, der Analytik, der Entwicklung von Biokatalysatoren, Produktions- und Aufbereitungsverfahren, der Optimierung von Reaktoren sowie der Wahrnehmung von Funktionen in Planung, Organisation und Beratung. Der Ingenieur in der Biotechnologie untersucht z.B. die Funktion biologischer Zellen auf molekularer Ebene und wendet diese Erkenntnisse für die Entwicklung technischer Systeme und Produkte an. Dies können die Entwicklung von Fermentationsverfahren zur Massenzüchtung von Mikroorganismen oder das Übertragen von im Labor entwickelten Verfahren auf einen großtechnischen Maßstab sein.

Gute Voraussetzungen schaffen ein Studium aus den Bereichen der Biotechnologie, des Bioingenieurwesens, der Bioinformatik oder Lehrangebote auf dem Gebiet des Biomedical- und des Bioprocess-Engineerings. Chancen haben außerdem Entwicklungsingenieure, Chemieingenieure, Verfahrenstechniker, Informatiker und Nanotechnologen.

Berufliche Perspektiven, Entwicklungen des Berufszweiges

Bei der Zahl von bestehenden und Neugründungen von Biotechnologie-Unternehmen ist Deutschland in Europa auf dem Spitzenplatz. Arbeitsplatzmöglichkeiten finden sich auch bei Zulieferern und Dienstleistern für die Biotech Unternehmen sowie in der chemischen Industrie, Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung. Die Situation der Biotech Branche lässt sich als äußerst positiv bezeichnen. Die Anzahl von Arbeitsplätzen wird aufgrund neuer Geschäftsmodelle und weiterer Produktentwicklungen zunehmend steigen.

VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences

Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Telefon: +49 211 62 14-314
Telefax: +49 211 62 14-177
E-Mail: biotechnologie@vdi.de
http://www.vdi.de/biotechnologie
http://www.biolab-bw.de/ 

Energietechnik

Welche Aufgaben hat ein Ingenieur/ eine Ingenieurin in der Energietechnik?

Energieingenieure schaffen die technischen Voraussetzungen für die Bereitstellung und Verteilung von Energie. Die Energieversorgung und der Umweltschutz bilden dabei eine untrennbare Einheit. Der Ingenieur in der Energietechnik befasst sich schwerpunktmäßig mit der Energieumwandlung, Energieverteilung und -speicherung, Energieversorgung und Energieanwendung im industriellen, öffentlichen und privaten Bereich.

Energieingenieure beschäftigen sich z.B. mit der Planung, dem Bau und Betrieb von Kraftwerken und industriellen Energieversorgungsanlagen. Mit der Entwicklung und Optimierung von Verfahren zur Nutzung regenerativer Energien sowie mit der Energieeinsparung und Energierückgewinnung in Heizungs- und Klimaanlagen und Verbrennungsmotoren, Brennstoffzellen und Wärmepumpen. Auch  Mikroprozessoren und Software, die energietechnische Prozesse regeln sowie die Beratung von Unternehmen und Privatpersonen in allen Fragen der Energieeinsparung und Energieversorgungskonzepten gehören zu ihren Aufgaben. 

Ingenieure der Energietechnik sind in Unternehmen der Energiewirtschaft, insbesondere in Energieversorgungsunternehmen, in Industrieunternehmen des Maschinenbaus, der Verfahrenstechnik und Elektrotechnik, in Ingenieurbüros, im öffentlichen Dienst als auch in der Lehre und Forschung tätig. Viele Energieingenieure machen sich selbständig, etwa als beratende Ingenieure oder Sachverständige.

Berufliche Perspektiven, Entwicklungen des Berufszweiges

Auch umweltpolitische Ansätze sowie die weitere Entwicklung und der Einsatz Ressourcen schonender Verfahren und erneuerbarer Energien stellen eine grundsätzliche Ursache für die Eröffnung einer Vielzahl neuer Berufszweige und Tätigkeitsfelder innerhalb der Energiebranche dar.

Weitere Informationen und Beratung:
VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214-416
Telefax: +49 211 6214-177
E-Mail: geu@vdi.de
www.vdi.de/geu

Maschinenbau

Was ist eigentlich Maschinenbau?

Auf den ersten Blick sieht das Fach Maschinenbau doch aus wie ein Klassiker, oder? Denkt ihr nicht auch gleich zum Beispiel an Werkzeugmaschinen wie Dreh- oder Fräsmaschinen, Pressen, Scheren oder Walzen oder etwas an die großen Braunkohlebagger im Tagebau? An Produktionsstraßen in der Autoindustrie oder Backstraßen in Keksfabrikanten? Maschinenbau ist allgegenwärtig. Die Einsatzbereiche und Anforderungen an Maschinen werden immer vielfältiger, weil auch die Technologien sich rasant weiterentwickeln.

Der Maschinenbau ist zu einem Bündel verschiedener spezieller Gebiete herangewachsen. Von den Optischen Technologien etwa beim Laser-Werkzeug, das schweißt, bohrt, härtet oder beschichtet, der Robotik oder der Mikrosystemtechnik bis hin zu Mess- oder Steuerungstechnik und Energie- und Umweltfragen im Anlagenbau reicht die Palette. Und natürlich entsteht heute keine Maschine ohne die Hilfe der Informationstechnologien. Das Computer Aided Design, die Konstruktion am Rechner, ist der Alltag des Ingenieurs. Auch ein Jahrhundert nach Erfindung des Fließbands steht immer noch die Automatisierungstechnik im Zentrum der Industrieproduktion. Dabei geht es nicht nur darum, Zeit und Kosten zu sparen, auch die Qualität oder ein effizienter Energie- und Ressourcenverbrauch ließen sich ohne Automatisierung gar nicht erreichen. Die Berufe, die ein Maschinenbau- Ingenieur ergreifen kann, sind sehr stark auf praktische Aufgaben bezogen. Überall, wo Maschinen und technische Anlagen geplant, konstruiert, produziert, betrieben und instand gehalten werden, ist er gefragt.

Der Ingenieur, die Ingenieurin im Maschinenbau (allgemein)

Maschinenbauingenieure und -ingenieurinnen sind in der Entwicklung und Konstruktion von Maschinen und Anlagen aller Art beschäftigt. Ein Aufgabengebiet von Maschinenbauingenieuren ist die Optimierung Arbeits- bzw. Herstellungsprozessen. Außerdem sind sie mit der Wartung und dem Betrieb von Maschinen und Anlagen beschäftigt. Sie können im Kundenservice, in der Anwendungsberatung und im technischen Vertrieb tätig sein. Die Berufe sind recht spezialisiert: So gibt es etwa den Ingenieur für Fertigungswesen ebenso wie für Fahrzeugtechnik, für Textil- und Kunststofftechnik, Schiffbau oder Antriebstechnik. Auch Ingenieure der Medizintechnik oder Verfahrenstechnik haben oft ein Studium des Maschinenbaus abgeschlossen.   Arbeitgeber sind neben Industrie-Unternehmen auch Ingenieurbüros, Wirtschaftsverbände, der Öffentliche Dienst oder Technische Überwachungsvereine. 

Das Studium

Wer sich zu einem Maschinenbau-Studium entschließt, sollte, so lautet allgemein der Rat, natürlich an Technik interessiert sein, aber auch Mathematik und Physik mögen; und auch wer einfallsreich und teamfähig ist, kann leichter schwierige technische Fragen lösen. Zudem sind Durchhaltevermögen und Belastbarkeit wichtige Eigenschaften, denn das Studium ist nicht einfach, der Druck ist häufig groß.

Praktika sind vielfach schon vor Studienbeginn Pflicht, an Universität und Fachhochschule folgen dann weitere. Nach einem einführenden Grundstudium, in dem die Studenten allgemeine Pflichtfächer wie Mathematik, Mechanik, Thermodynamik, Konstruktionslehre und andere belegen, steht die vertiefende Spezialisierung auf dem Plan. Spätestens jetzt gilt es, sich für eine bestimmte Richtung zu entscheiden; da die Hochschulen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte anbieten, ist es ratsam, sich vorher gut zu informieren, um in dem ständig wachsenden Spektrum der Fachrichtungen am richtigen Ort das individuell Passende zu finden.

Und obwohl der Maschinen- und Anlagenbau Deutschlands größte Branche ist, sollte man schon früh den Arbeitsmarkt im Auge behalten, denn Angebot und Nachfrage ändern sich rasch.

Luft- und Raumfahrt

Ingenieur*innen in der Luft- und Raumfahrttechnik

Der Diplom-Ingenieur Luft- und Raumfahrttechnik ist in verschiedenen Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen aktiv. In der Luftfahrtindustrie befasst er sich mit der Entwicklung, dem Bau und der Ausrüstung von Luftfahrzeugen, insbesondere Flugzeugen und Hubschraubern mit ihren Komponenten. In der Raumfahrtindustrie beschäftigt er sich mit der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Raumtransportgeräten (Raketen) sowie von Flugkörpern (Satelliten), die an die besonderen Bedingungen des Weltraums angepasst werden müssen.

Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik setzen naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse in neue oder verbesserte Anwendungen und Fahrzeuge der Luft- und Raumfahrt um. Neben der Tätigkeit in der Industrie können sie noch weitere Aufgaben übernehmen. Bei Fluggesellschaften werden sie im Flugbetrieb für planerische Tätigkeiten eingesetzt. Des Weiteren obliegt ihnen bei Behörden die Erarbeitung von Vorschriften und Richtlinien für den Einsatz, den Betrieb und die Überwachung von Fluggeräten sowie Flughäfen und Luftverkehrskontrollen. Den überwiegenden Teil der Arbeitsplätze findet man in Betrieben des Luftfahrzeugbaus, außerdem in Zulieferbetrieben, bei Fluggesellschaften, an Flughäfen, an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen und auch im öffentlichen Dienst.

Grundsätzlich wird ein ingenieurwissenschaftliches Studium mit dem Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt als Zugang vorausgesetzt. Neben den im Studium der Luft- und Raumfahrttechnik erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten sind gute Englischkenntnisse aufgrund der extremen Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft, insbesondere in diesem Zweig, erforderlich.

Eine planvolle, systematische Arbeitsweise, die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten und Teamfähigkeit sind weitere notwendige Eigenschaften. Für die Arbeit in der Entwicklung und Konstruktion sollten Interessenten eine schöpferische Begabung und Improvisationsvermögen mitbringen. Verantwortungsbewusstsein ist außerdem eine zwingende Voraussetzung, vor allen Dingen für Ingenieure, die sich um die Instandhaltung von Fluggeräten kümmern.

Berufliche Perspektiven, Entwicklungen des Berufszweiges

Die TU Berlin und die TU München bieten einen eigenständigen Studiengang mit Abschluss "Ingenieur für Luft- und Raumfahrt" an. Der Beruf des Luft- und Raumfahrtingenieurs bietet gute Zukunftsperspektiven. In der Branche werden besonders technische Nachwuchskräfte gesucht und eingestellt. Vor allem in der Konstruktion herrscht ein wirklicher Mangel. Dabei werden in diesem Industriezweig nicht ausschließlich Luft- und Raumfahrtingenieure benötigt. Mittelfristig wird eine positive Konjunkturerwartung für die Luft- und Raumfahrt prognostiziert.

Ansteigende Passagierzahlen sowie zunehmend strengere und neue Lärm- und Schadstoffregelungen führen zwangsläufig zu einem Anstieg der Nachfrage nach qualifizierten technischen Fachkräften.

Weitere Informationen und Beratung:

VDI-Gesellschaft Fahrzeug-  und Verkehrstechnik
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214- 2 23
Telefax: +49 211 6214-1 63
E-Mail: fvt@vdi.de
www.vdi.de/fvt
 

Umwelttechnik

Ingenieur*innen in der Umwelttechnik

In Zeiten zunehmender Technologisierung nimmt das Thema Umweltschutz ständig an Bedeutung zu, und die Nachfrage nach Ingenieuren, die Umwelt und Technik verbinden können, steigt.

Der Beruf des Ingenieurs in der Umwelttechnik umfasst nachhaltig alle Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung einer lebensgerechten Umwelt. Hierzu gehören die Entwicklung und Verbesserung neuer und umweltschonender Verfahren, Produkte und Prozesse. Er erfüllt vorbeugende Aufgaben, indem er durch geeignete Verfahren und Maßnahmen dazu beiträgt, Umweltschäden zu vermeiden und zu verringern. Häufig wird er in der Industrie eingesetzt, um schon bei der Entwicklung und Fertigung von Anlagen und Produkten umweltrelevante Aspekte zu berücksichtigen. Auch zur Durchführung und Überwachung der zahlreichen staatlichen Regelungen im Umweltschutz  werden qualifizierte Fachleute benötigt. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Messung und Beurteilung von Schadstoffen sowie der Konzeption von Messprogrammen.

Das Tätigkeitsspektrum im Umweltschutz umfasst den gesamten technischen Umweltschutz. Bei messtechnischen Aufgaben, bei der Umwelt- und Schadstoffdiagnose, bei der Abfallvermeidung und Abfallentsorgung, bei der Entwicklung umweltverträglicher Produktionsprozesse und Produkte sowie beim Immissionsschutz sind Umweltschutzingenieure gefragte Fachleute. Außerdem gestalten Ingenieure im Umweltschutz ökologische Ausgleichsmaßnahmen im technischen Bereich und bei Eingriffen in Natur und Landschaft.  Als Sachverständiger und Berater, als Gutachter auf dem Gebiet des Umweltmanagements sowie als Umweltbeauftragter in Unternehmen ist die Kompetenz von Umweltingenieuren gefragt.

Anforderungen

Voraussetzung für die Tätigkeit als Umweltschutz-Ingenieur ist ein Studium der Ingenieurwissenschaften mit den Schwerpunkten Umwelt- und Verfahrenstechnik, Technischer Umweltschutz, Umweltsicherung oder Umweltschutz. Außerdem ist ein Zugang über artverwandte Studiengänge möglich, wenn bereits erste Erfahrungen im Bereich Umweltschutz gesammelt wurden. Umfangreiche Kenntnisse der Ökosysteme und ihrer Nutzung sowie der Umweltgesetzgebung sind unabdingbar.

Berufliche Perspektiven, Entwicklungen des Berufszweiges

Aufgrund der hohen wirtschaftspolitischen Bedeutung des Umweltmarktes in Deutschland werden für die Zukunft gute Perspektiven in dieser Branche prognostiziert. Berufe in der Umweltbranche sind weit über die Landesgrenzen hinaus gefragt, und die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften wird mit der zunehmenden Einführung von internationalen Umweltstandards auch weiterhin steigen.

Weitere Informationen und Beratung:

VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214-415
Telefax: +49 211 6214-177
E-Mail: geu@vdi.de
www.vdi.de/geu 

Chemieingenieurwesen / Verfahrenstechnik

Welche Aufgaben hat ein Ingenieur / eine Ingenieurin im Chemieingenieurwesen?

Chemieingenieur*innen entwickeln, realisieren und betreiben Herstellungsverfahren, in denen mittels chemischer, biologischer und physikalischer Prozesse hochwertige Produkte mit gewünschten Eigenschaften aus Rohstoffen erzeugt werden. Dabei achten Chemieingenieur*innen darauf, dass Energie und Rohstoffe möglichst effektiv eingesetzt werden und die Sicherheit für Mensch und Umwelt garantiert ist.

Die Bandbreite an Produkten, die von Chemieingenieur*innen hergestellt werden, ist riesig. Dazu zählen u. a. Kunststoffe, Medikamente, Lebensmittel, Kraftstoffe und Reinigungsmittel. Das Gummi von Fahrradreifen zum Beispiel muss bestimmte Eigenschaften haben. Es darf nicht zu glatt sein, damit es beim Bremsen gut haftet. Es muss elastisch sein, damit man es über die Felge ziehen kann. Außerdem sollte es nicht zu schnell kaputt gehen, wenn es wahlweise zu kalt, zu warm, zu nass oder zu trocken ist. Chemiker*innen arbeiten daran, Kunststoffe herzustellen, die diese Anforderungen erfüllen. Ist ihnen das gelungen, beginnt die Arbeit der Chemieingenieur*innen. Sie übertragen das Verfahren, mit dem Chemiker*innen in einem Labor ein paar Gramm des Kunststoffs hergestellt haben, auf einen viel größeren Maßstab zur effizienten Produktion mehrerer Tonnen. Wie ein Chemielabor in XXL.

So vielfältig wie die Produkte sind auch die potenziellen Arbeitgeber für Chemieingenieur*innen. Neben der chemischen Industrie bieten u.a. die Pharmaindustrie, die Energie- und Umwelttechnik sowie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie spannende Herausforderungen für den Berufseinstieg. Auch Führungs- und Managementaufgaben gehören für viele Chemieingenieur*innen später zum Job dazu.

Weitere Informationen und Beratung:

VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemie­ingenieurwesen

VDI-FACHGESELLSCHAFTEN kjVI - kreative junge Verfahrensingenieure

Broschüre:  „NEUGIERIG AUF - VERFAHRENSTECHNIK“

Du willst von Ingenieur*innen erfahren, was sie in ihrem Beruf machen? Schau mal im VDI-Youtube-Kanal in die Ingenieurgeschichten

Noch immer nicht genug? Die Intiative think ING bietet auf ihrer Website aktuellste Informationen über den Ingenieurberuf, Naturwissenschaften und Technik.

Studienberatung

Du gehst noch zur Schule und spielst mit dem Gedanken, ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen? 
Du weißt aber noch nicht genau, welche Studienrichtung am besten zu dir passt?
Dann schreib uns doch einfach eine E-Mail mit deinen Fragen unter vomstudiumzumberuf@vdi.de.

Lokale Clubs

VDI-Zukunftspiloten Köln

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Tübingen

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Stuttgart

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Weingarten

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Karlsruhe

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Heidelberg

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Neustadt a. d. Weinstraße

Zum club

VDI-Zukunftspiloten München

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Augsburg

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Nürnberg

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Berlin

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Lausitz

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Bremen

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Hannover

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Bergisches Land

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Remscheid

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Düsseldorf

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Essen-Ruhr

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Löhne

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Ostwestfalen-Lippe

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Siegen

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Koblenz

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Rheingau

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Saar

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Leipzig

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Dresden

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Halle (Saale)

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Havelberg

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Magdeburg

Zum club

VDI-Zukunftspiloten Kiel

Zum club
  • VDI-Zukunftspiloten Köln


    50679 Köln
  • VDI-Zukunftspiloten Tübingen


    72072 Tübingen
  • VDI-Zukunftspiloten Stuttgart


    70563 Stuttgart
  • VDI-Zukunftspiloten Weingarten


    88250 Weingarten
  • VDI-Zukunftspiloten Karlsruhe


    76133 Karlsruhe
  • VDI-Zukunftspiloten Heidelberg


    69117 Heidelberg
  • VDI-Zukunftspiloten Neustadt a. d. Weinstraße


    67433 Neustadt a. d. Weinstraße
  • VDI-Zukunftspiloten München


    80686 München
  • VDI-Zukunftspiloten Augsburg


    86159 Augsburg
  • VDI-Zukunftspiloten Nürnberg


    90403 Nürnberg
  • VDI-Zukunftspiloten Berlin


    10117 Berlin
  • VDI-Zukunftspiloten Lausitz


    01968 Senftenberg
  • VDI-Zukunftspiloten Bremen


    28213 Bremen
  • VDI-Zukunftspiloten Hannover


    30449 Hannover
  • VDI-Zukunftspiloten Bergisches Land


    42103 Wuppertal
  • VDI-Zukunftspiloten Remscheid


    42853 Remscheid
  • VDI-Zukunftspiloten Düsseldorf


    40476 Düsseldorf
  • VDI-Zukunftspiloten Essen-Ruhr


    45127 Essen
  • VDI-Zukunftspiloten Löhne


    32584 Löhne
  • VDI-Zukunftspiloten Ostwestfalen-Lippe


    33607 Bielefeld
  • VDI-Zukunftspiloten Siegen


    57072 Siegen
  • VDI-Zukunftspiloten Koblenz


    56068 Koblenz
  • VDI-Zukunftspiloten Rheingau


    65439 Flörsheim
  • VDI-Zukunftspiloten Saar


    66117 Saarbrücken
  • VDI-Zukunftspiloten Leipzig


    04229 Leipzig
  • VDI-Zukunftspiloten Dresden


    01099 Dresden
  • VDI-Zukunftspiloten Halle (Saale)


    06110 Halle (Saale)
  • VDI-Zukunftspiloten Havelberg


    39536 Havelberg
  • VDI-Zukunftspiloten Magdeburg


    39106 Magdeburg
  • VDI-Zukunftspiloten Kiel


    24149 Kiel